Momentan treten die Rohölpreise auf der Stelle und auch bei den Heizölnotieren tut sich wenig. Gestern sah es kurzzeitig so aus, als würden die Kurse ansteigen, doch das war nur von kurzer Dauer. Bullishe Meldungen kamen aus Ecuador (Produktionsausfällen) und Syrien (Angriff türkischer Truppen). Das wirkte sich aber kaum aus. Der Angriff der Türkei kam nicht überraschend. Allerdings dürfte es zu einer weiteren Destabilisierung der Lage im Nahen Osten führen.

Die Anleger warteten auf die Ölbestandsdaten des Department of Energy. Diese brachten aber auch keine neuen Impulse. Die Vorräte an Rohöl legten zwar um drei Millionen Barrel zu, gleichzeitig gingen aber die Produkte um fünf Millionen Barrel zurück. Insgesamt ein bearisher Wert also. Allerdings beträgt die US-Ölförderung derzeit 12,6 Millionen Barrel, was ein neues Allzeithoch markiert.

Der Euro konnte ein wenig an Wert zulegen und kostet nun aktuell 1,0980 Dollar.

Die Verbraucher in München bezahlen für 100 Liter Heizöl schwefelarm 68,69 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.