Nachdem am Vortag die Kurse zurückgingen, stiegen sie gestern wieder an. Doch auch dies konnte sich letztendlich nicht durchsetzen. Irgendwann setzten Gewinnmitnahmen ein und die Preise gingen zurück. Schließlich blieb nur ein kleiner Kursgewinn. Der Euro verlor ein wenig an Wert und kostet aktuell 1,1120 Dollar.

Momentan herrscht ein wenig Unsicherheit bezüglich der Ölnachfrage. Diszipliniert zeigt sich momentan Saudi-Arabien, dass sogar die Ölproduktion weiter reduziert hat. Anfang Dezember ist ein Treffen der Länder, die am Förderabkommen beteiligt sind. Dort sollten die Produktionsmengen weiter gekürzt werden. Ob das allerdings wie erwartet eintreffen wird, ist noch ein wenig unsicher. Eine weitere Reduzierung der Förderquote dürfte der US-amerikanischen Schieferölproduktion auftrieb geben.

Goldman Sachs hat die Prognose für die Ölnachfrage auf 1,3 Milliarden Barrel reduziert.

Wie jeden Dienstag meldete gestern das American Petroleum Institut ihre Version der Ölbestandszahlen. Diese brachten allerdings keine neuen Erkenntnisse. Die Rohölbestände nahmen zwar um 4,5 Millionen Barrel zu, gleichzeitig gingen die Produkte in der gleichen Größenordnung nach unten.

Der Verbraucher in München bezahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 67,14 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.