In der ersten Tageshälfte sah es nach einem weitaus größeren Verlust aus. Nachdem eine Äußerung des stellvertretenden russischen Energieministeriums Zweifel auf eine Förderreduzierung durch die OPEC hat aufkommen lassen, verloren die Kurse bis zum Nachmittag rasch an Wert. Als Allerdings die amerikanische Regierung verlauten ließ, dass sich die USA und China darauf geeinigt hätte, wie die zukünftigen Handelsbeziehungen zu gestalten seien, zogen die Kurse wieder an. Schließlich erreichten sie beinahe den Wert vor Handelsbeginn.

Nach Börsenschluss verkündete das American Petroleum Institut (API) ihre Version der Ölbestandszahlen. Diese gingen um 7 Millionen Barrel zurück. Die Analysten waren nur von einem Rückgang von 3,7 Millionen Barrel ausgegangen. Eine Kursveränderung aufgrund dieser Zahlen gab es bis jetzt noch nicht.

Der Verbraucher in München bezahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 66,66 Euro, bei einem Einkauf von 3000 Liter.