Unter dem Eindruck der bullishen API-Ölbestandszahlen gingen die Rohölpreise zunächst einmal nach oben. Allerdings fiel die Geschäfts- und Verbraucherstimmung in der EU auf 100,8 Punkte. Dieser Wert wurde aber von den Anlegern nicht zur Kenntnis genommen.

Gegen Mittag wendete sich dann das Blatt. Die Kurse gingen trotz guter US-Zahlen stark zurück. In den Vereinigten Staaten stieg das Bruttoinlandsprodukt überraschen um 1,9 Prozent. Die Analysten waren nur von 1,6 Prozent ausgegangen. Die Bestände an Rohöl sind laut Department of Energy um 5,7 Millionen Barrel gestiegen. Allerdings gingen die Produkte um 4 Millionen Barrel zurück. Danach ging es nach unten. Hinzu kam, dass die Unterzeichnung eines Teilabkommens zwischen den USA und China abgesagt wurde.

Der Euro legte im Vergleich zum Dollar wieder zu und kostet jetzt aktuell 1,1165 Dollar.

Der Verbraucher in München bezahlt momentan für 100 Liter Heizöl schwefelarm 65,47 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.