Nach dem Anstieg der letzten Tage stoßen die Preise schon an ihre Grenze. Gestern zeigten die Ölbestandszahlen des American Petroleum Institut schon eine bearishe Tendenz, die am Markt jedoch ohne Wirkung blieb. Erst heute Morgen reagierte der Markt darauf und gab ein wenig nach. Dies war jedoch nur von kurzer Dauer. Überraschend gut ausgefallene Konjunkturdaten aus der EU und Deutschland ließen die Kurse bis zum Nachmittag wieder ansteigen.

Die Einzelhandelsumsätze legten im September um 3,1 Prozent zu. Der Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe betrug 52,2 Punkte und übertrag damit die Erwartungen der Analysten, die nur mit 51,8 gerechnet hatten. Preisdrückend wirkte sich erneut der Handelskonflikt zwischen den USA und China aus. Gestern machte kam die Meldung, dass ein erstes Teilabkommen möglicherweise doch erst im Dezember unterschrieben wird.

Der Euro kostet aktuell 1,1060 Dollar.

Der Verbraucher in München bezahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 66,37 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.