Trotz des Anstiegs bleiben die Preise nach wie vor attraktiv. Nach wie vor ist das Coronavirus das bestimmende Thema. Da weniger Menschen reisen wirkt sich das nachhaltig auf den Ölverbrauch aus. Momentan berät das technische Komitee der OPEC und der anderen am Förderabkommen beteiligter Länder in Wien über die Möglichkeit einer weiteren Förderkürzung. Experten rechnen mit weiteren Kürzungen bis eine Million Barrel. Beschlossen wird das erst auf einem Sondergipfel in Wien.

Ansonsten meldete gestern das American Petroleum Institut einen Anstieg der Ölvorräte um 4,4 Millionen Barrel. Das änderte die Preise jedoch nicht, da die Analysten von einem Anstieg von 4,6 Millionen Barrel ausgegangen waren.

Die Verbraucher in München zahlen für 100 Liter Heizöl 59,46 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.