Nach dem Optimismus der letzten Tage waren gestern wieder die Bären am Zug. Die Anleger befürchten, dass der Handelsstreit zwischen den USA und China der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung Schaden könnte. Dies würde sich natürlich auch auf die Ölnachfrage auswirken.

Heute wurde mit einem Tag Verspätung die Ölbestandszahlen des American Petroleum Instituts veröffentlicht. Die Analysten rechneten kaum mit Veränderungen. In Wirklichkeit stiegen die Bestände um 16 Millionen Barrel an. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass sich die Ölnachfrage doch nicht so schnell normalisiert. Aufgrund dieser bearishen Meldung startete heute Morgen der asiatische Markt mit weiteren Verlusten.

Der Euro hat erneut leicht an Wert gewonnen und kostet aktuell 1,1025 Dollar.

Der Verbraucher in München bezahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 46,67 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.