Gestern ab Mittag stiegen die Kurse zunächst stark an. Gegen Handelsschluss gingen die Kurse wieder etwas zurück, blieben aber im Plus.

Den Anstieg löste der Monatsbericht der Internationalen Energieagentur aus. Zwar rechnet die Agentur für dieses Jahr noch mit einem Rückgang der Nachfrage von 8,1 Millionen Barrel. Das ist um eine halbe Million weniger als noch vor einem Monat. Der ZEW-Konjunkturerwartungsindex lag deutlich höher als im Vormittag. Die Einzelhandelsumsätze stiegen um 17,7 Prozent an. Allerdings lag die Industrieproduktion deutlich unter den Erwartungen, was den Rückgang der Kurse am Abend auslöste.

Bearish waren auch die Ölbestandszahlen des American Petroleum Instituts. Diese stiegen um neun Millionen Fass. Die Marktbeobachter hatten nur mit zwei Millionen gerechnet.

Der Euro ist ein wenig gefallen und kostet aktuell 1,1270 Dollar.

Der Verbraucher in München bezahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 45,72 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.