Auch gestern glichen die Kurse einer Achterbahnfahrt. Zunächst stiegen sie stark an. Analysten führen das auf die verhältnismäßig guten Konjunkturzahlen und die Förderdisziplin der OPEC zurück. Hinzu kam, dass der Saudi-Arabische Ölkonzern Saudi-Aramco für August eine Preiserhöhung ankündigte.

Doch schon am Nachmittag hatten die Bären wieder das Sagen. Da die Infektionszahlen in den USA noch sehr hoch sind, geht die Angst vor einer stärkeren Rezession um. Dies führte zu Gewinnmitnahmen.

Der US-Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungsgewerbe war mit 57,1 Punkten positiv. Die Marktbeobachter hatten nur mit 50 Punkten gerechnet. Die Industrieproduktion in Deutschland konnte zwar um 7,8 Prozent zulegen, doch die Erwartungen lagen bei 10 Prozent.

Der Euro stieg weiter an und kostet aktuell 1,1305 Dollar.

Der Verbraucher in München  zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 44,34 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.