Zunächst sah alles nach einer deutlichen Preissteigerung aus. Warum die Kurse bis zum Nachmittag stark angestiegen ist nicht ganz klar. Möglicherweise hängt das mit der Ankündigung von Angola zusammen, sich nun doch an das Förderabkommen zu halten.

Die Kauflaune der Anleger hielt aber nur bis zum Nachmittag an. Schon vor der Bekanntgabe der Ölbestandszahlen des American Petroleum Instituts begannen die Kurse zu bröckeln. Das ist angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen in den USA nicht verwunderlich. Die API-Zahlen gingen nur leicht um 0,7 Millionen Barrel zurück. Die Analysten hatten mit einem Rückgang von drei Millionen Barrel gerechnet.

Der Euro verlor an Wert und kostet aktuell 1,1280 Dollar.

Der Verbraucher in München  zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 44,34 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.