Anfangs stand die Preisentwicklung noch unter dem bullishen Einfluss der API-Zahlen. Das hielt aber nicht lange an, denn die Anleger warteten auf die einflussreicheren DOE-Ölbestandszahlen. Zuvor veröffentlichte die US-amerikanische Regierung die Zahl der neugeschaffenen Stellen. Ab diesem Zeitpunkt ging es mit den Preisen nach unten. Die Anleger hatten mit 900 000 gerechnet. In Wirklichkeit gab es nur 428 000 neue Stellen.  

Die enttäuschenden Zahlen konnten auch nicht von den bullishen Ölbestandszahlen des Department of Energy aufgefangen werden. Laut DOE gingen die Ölbestände um 15 Millionen Barrel zurück.

Durch den Rückgang des Euro hält sich der Preisverfall in Grenzen. Aktuell kostet die europäische Einheitswährung 1,18 Dollar.

Der Verbraucher in München zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 40,91 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.