Trotz guter Wirtschaftszahlen können sich die Verbraucher auf zurückgehende Preise freuen. Die Ölbestandsdaten waren in der letzten Woche wie berichtet bullish, doch konnten sich die Daten nicht durchsetzen. Bedeutsamer ist, dass Russland und der Irak mehr fördern wollen als vereinbart. Das ist problematisch, da die Nachfrage nach Öl aufgrund der Corona-Krise ohnehin rückläufig ist.
Die EU veröffentlichte gestern den Einkaufsmanagerindex. Dieser betrug 50,5 Punkte und fiel damit ein wenig besser aus als erwartet. Auch in den USA war der Index besser als von den Analysen erwartet. Rückläufig waren in den Vereinigten Staaten auch die Erstanträge auf Arbeitslosenversicherung. In der letzten Woche stellten 0,88 Millionen Menschen einen Antrag. In der Woche zuvor waren es 0,88 Millionen. Besser als erwartet waren auch die weiterführenden Anträge.
Der Euro konnte sich wieder ein wenig erholen und kostet aktuell 1,1850 Dollar.
Für 100 Liter Heizöl schwefelarm zahlt der Verbraucher in München 40,22 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.