Gestern meldeten die Warenterminbörsen einen kräftigen Rückgang der Ölpreise. Dieser wird an die Verbraucher weitergegeben, sodass sich Heizöl Kunden auf sinkende Preise freuen können.
Für den Rückgang war unter anderem die aktuelle Versorgungslage verantwortlich. Die Öllager in China sind voll, sodass das Land in nächster Zeit kaum Öl benötigen wird. Außerdem hat die OPEC ihre Förderkapazitäten nach oben gefahren. Die Analysten vermuten für die nächste Zeit eine Überversorgung.
Der andere Grund für den Rückgang ist die Corona-Pandemie. Das Bruttoinlandsprodukt ist in der Europäischen Union um zwölf Prozent zurückgegangen. In den USA sieht es nicht besser aus. Außerdem drückt der Wirtschaftskonflikt zwischen den USA und China auf die Kurse.
Die Suche nach einem geeigneten Impfstoff erhielt gestern einen vorübergehenden Rückschlag. Bei einer Studie des Pharmakonzerns Astra Zeneca trat bei einem Studienteilnehmer eine ungeklärte Erkrankung auf. Zur genaueren Abklärung der Ursachen wurde die Studie zunächst unterbrochen.
Der Euro gab gestern ein wenig nach und kostet aktuell 1,1780 Dollar.
Der Verbraucher in München zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 39,52 € bei einem Einkauf von 3000 Liter.