Die Meldungen aus der deutschen Wirtschaft und die Prognosen für den Ölverbrauch waren gestern bearish. Trotzdem konnten die Rohöl Preise Gewinne verbuchen.

Gestern meldete die Internationale Energieagentur die kaum überraschende Prognose, dass die weltweite Ölnachfrage bis 2030 zum erliegen kommen werde. Größere Überraschungen hielten die ZEW Konjunkturerwartungsindices aus Deutschland und der EU bereit. Beide lagen unter den Erwartungen.

Die OPEC korrigierte ebenfalls ihr Nachfragewachstum nach unten, allerdings kommt es voraussichtlich auch zu einer Zunahme der Ölförderung.

Der Euro hat an Wert verloren und kostet aktuell 1,1750 Dollar.

Der Verbraucher in München zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 41,62 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.