Wirtschaftsdaten gab es gestern kaum. In den USA war der Martin-Luther-Day und somit ein Feiertag. Aus diesem Grund kommen die wöchentlichen Ölbestandszahlen mit einem Tag Verspätung.

Schon sehr mehreren Wochen bewegen sich die Ölpreise zur Seite. Das spiegelt sehr gut den Zwiespalt zwischen Hoffen und Bangen wider, in dem sich die Börse schon seit mehreren Wochen befindet. Die neuentwickelten Impfstoffe machen Hoffnung, dass die Pandemie bald Geschichte ist. Durch die anhaltenden Lockdowns besteht allerdings die Gefahr, dass die Wirtschaft geschädigt wird. Die Anleger blicken zurzeit besorgt nach China. Dort hat sich die Wirtschaft schnell erholt, sodass das letzte Jahr sogar mit einem Wirtschaftswachstum abgeschlossen werden konnte. Jetzt steigen die Ansteckungszahlen wieder. Falls dort die Lage wieder außer Kontrolle gerät, kann sich das negativ auf die gesamte Erholung der Wirtschaft auswirken.

Der Euro kostet aktuell 1,2095 Dollar.

Der Verbraucher in München zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 54,62 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.