Der Rückgang geht zu einem Teil auf die längst erwarteten Gewinnmitnahmen zurück. Hinzu kommt auch, dass sich die Lage in den USA entspannt hat. Dort konnten aufgrund der Kälte der letzten Tage viele Raffinerien wieder arbeiten. Mittlerweile haben einige die Arbeit wieder aufgenommen. Die Situation wird sich wohl in den nächsten Tagen normalisieren.  

Bearish wirkt sich außerdem die Bereitschaft der USA aus, die Gespräche über das Atomabkommen mit dem Iran wieder aufzunehmen. Vorausgesetzt, der Iran geht auf das Angebot ein, dürfte das Land bald wieder Öl exportieren.

Bullish hingegen waren die Ölbestandsdaten des Department of Energy. Nicht nur, dass der Rückgang der Ölvorräte sogar stärker ausfiel als beim American Petroleum Institut. Das DOE meldete auch eine Zunahme der Nachfrage um 20,7 Millionen Barrel am Tag.

Der Euro ist ein wenig stärker und kostet aktuell 1,2095 Dollar.

Der Verbraucher in München zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 63,55 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.