Die Märkte sind aktuell ein wenig nervös, da nicht klar ist, wie die OPEC+-Staaten auf ihrem heutigen Treffen entscheiden werden. Einige Marktbeobachter glauben, dass die Förderquote um eine halbe Million Barrel pro Liter angehoben werden könnte, andere glauben, dass sie aufgrund der unsicheren Lage die Förderquote beibehalten werden. Auch vom Joint Ministerial Monitoring Committee, das gestern tagte, war keine Einschätzung zu bekommen.
Preissteigernd wirkte sich die Situation in den USA aus. Präsident Biden glaubt, dass alle Erwachsenen bis Ende Mai geimpft sein könnten. Außerdem will der Bundesstaat Texas die Einschränkungen lockern und sogar die Maskenpflicht aufheben. Da Texas zu den größten Ölverbrauchern in den USA zählt, hoffen die Anleger auf eine höhere Nachfrage.
Weder die gestrigen Konjunkturzahlen noch die Ölbestandsdaten des Department of Energy hatten einen Einfluss auf die Preisentwicklung. Das DOE meldete zwar einen Anstieg von Rohöl um 20 Millionen Barrel, gleichzeitig gingen die Produkte stark zurück.
Der Euro gab ein wenig nach und kostet aktuell 1,2060 Dollar.
Die Verbraucher in München zahlen für 100 Liter Heizöl schwefelarm 63,07 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.