Bewegten sich vorgestern die Kurse noch weitgehend zur Seite, sah das Bild gestern anders aus. Anfänglich schien es so, als ob sich aufgrund der uneinheitlichen Werte vom Vortag der Trend fortsetzen würde.
Allerdings deuten viele Konjunkturindikatoren an, dass sich die Wirtschaft in den nächsten Monaten erholen könnte. Die Internationale Energie Agentur veröffentlichte gestern ihren Monatsreport und geht davon aus, dass die weltweite Ölnachfrage um 200 000 Barrel pro Tag ansteigen könnte. Gleichzeitig rechnen sie mit einem Rückgang der Ölproduktion bei den Ländern, die nicht der OPEC angehören.
Richtig Fahrt nahm der Preisanstieg erst mit der Veröffentlichung der Ölbestandszahlen des Department of Energy auf. Die Vorräte an Rohöl gingen um sechs Millionen Barrel zurück und die Destillatvorräte verminderten sich um zwei Millionen Fass.
Der Euro kostet aktuell 1,1975 Dollar.
Der Verbraucher in München zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 64,14 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.