Anfangs sah es nach einem eher verhaltenen Kursverlauf wie in den letzten Tagen aus. Die Wirtschaftszahlen aus Deutschland und Europa waren alles andere als überzeugend. So ging in Deutschland die Industrieproduktion im April um ein Prozent zurück. Die Analysten hatten mit einem leichten Anstieg gerechnet. Der ZEW Konjunkturerwartungsindex der EU betrug 81,3 Punkte. Die Marktbeobachter rechneten mit 84 Punkten. Lediglich das Bruttoinlandsprodukt konnte positiv überraschen. Zwar ging der Wert im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent zurück, allerdings lag die Prognose bei einem Rückgang von 1,8 Prozent.  

Am Nachmittag änderte sich die Lage. Es gab Meldungen, nach denen der US-Außenminister selbst bei einem positiven Ergebnis der Atomverhandlungen mit dem Iran einen Teil der Sanktionen nicht zurücknehmen wird.

Die Ölbestandszahlen des American Petroleum Institut waren insgesamt bearish. Rohöl ging zwar zurück, gleichzeitig legten Destillate und Benzin stärker zu.

Der Euro änderte sich wenig und kostet aktuell 1,2180 Dollar.

Der Verbraucher in München zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 67,65 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.