Am Freitag war die Wahl im Iran. Das Ergebnis hatte zur Folge, dass die Verhandlungen über das Atomabkommen vorerst ausgesetzt wurden. Wann diese wieder aufgenommen werden, ist noch nicht klar.

Die Nachfrage nach Öl steigt immer stärker, sodass die Versorgungslage immer kritischer wird. Alle Augen richten sich nun auf die OPEC+-Staaten, welche sich im Juli zu einer erneuten Konferenz treffen. Es wird erwartet, dass diese die Förderquoten anheben. Der Iran dürfte auf absehbare Zeit noch kein Öl liefern.

Die US-Schieferölindustrie trägt aktuell sehr wenig zur Ölversorgung bei. In der letzten Woche ist die Zahl der Ölbohranlagen um acht Stück nach oben gegangen und beträgt jetzt 373 Einheiten. Vor der Pandemie lag die Zahl bei etwa 800.

Der Euro hat an Wert verloren und kostet aktuell 1,1850 Dollar.

Der Verbraucher in München  zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 69,50 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.