Aufgrund der bullishen Ölbestandszahlen vom Vortag starteten die Rohöl Preise gestern zunächst mit einem Aufschlag. Allerdings meldete die EU einen Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungsgewerbe, der deutlich unter den Erwartungen der Analysten lag. Daraufhin gingen die Kurse wieder zurück. In den USA war der Vergleichswert zwar besser, allerdings waren die Arbeitsmarktzahlen schlecht. Die Stimmung trübt außerdem die Delta-Variante des Corona-Virus, die sich vor allem in China stark ausbreitet, was einen Nachfragerückgang zur Folge haben könnte.

Die Ölbestandszahlen des Department of Energy zeigten ein anderes Bild als die API-Vergleichszahlen. Rohöl nahm um 3,6 Millionen Barrel zu und auch die Destillate stiegen an. Nur der Vorrat an Benzin ging um fünf Millionen Barrel zurück.

Der Euro verlor an Wert und kostet aktuell 1,1840 Dollar.

Der Verbraucher in München zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 68,90 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.