Heute ist in den USA der Thanksgiving Day, der gestern schon seine Schatten vorauswarf. Weder die bearishen API Ölbestandszahlen noch die bedeutenderen Zahlen des Department of Energy hatten einen Einfluss auf die Preisentwicklung.

Die Zahlen des DOE waren in der Summe bullish zu bewerten. Zwar ging der Bestand an Rohöl leicht nach oben, dafür kam es bei den Produkten zu einem Abbau von sechs Millionen Barrel. Die Gesamt Nachfrage beträgt 21,75 Millionen Barrel pro Tag, ist also weiterhin hoch.

Die Marktteilnehmer bereiteten sich auf ein verlängertes Wochenende vor. Am nächsten Mittwoch treffen sich die OPEC-Staaten zu einer neuen Beratung. Viele Marktbeobachter sind der Meinung, dass es ab nächstem Jahr wieder zu einer Überversorgung kommen könnte.

Der Euro gab ein wenig nach und kostet aktuell 1,1215 Dollar.

Der Verbraucher zahlt in München für 100 Liter Heizöl schwefelarm 85,14 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.