Der Rückgang ist hauptsächlich auf Währungsgewinne durch den gestiegenen Euro zurückzuführen. Insgesamt bewegten sich die Kurse gestern zur Seite, da die Nachrichtenlage zu uneinheitlich war. Bullish waren die Ölbestandsdaten des Department of Energy. Auf der anderen Seite stehen die Befürchtungen einer Überversorgung im nächsten Jahr und die neue Corona-Variante, die zu neuen Lockdowns führen könnte.

Die Konjunkturdaten waren ebenfalls uneinheitlich. Der Einkaufsmanagerindex aus der EU für das verarbeitende Gewerbe war ein wenig besser als erwartet, dafür blieb der Vergleichswert aus dem Dienstleistungssektor unterhalb der Erwartungen. Die Zahlen aus den USA waren beide bearish.

Besser als erwartet entwickelte sich der Immobiliensektor. Sowohl die Genehmigungen neuer Wohnungsbauten als auch die Wohnbaubeginne waren über den Erwartungen. Die weiterführenden Anträge auf Arbeitslosenunterstützung sind zwar zurückgegangen, dafür stiegen die Erstanträge an.

Der Euro legte ein wenig zu und kostet aktuell 1,1340 Dollar.

Der Verbraucher in München zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 82,23 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.