Gestern Vormittag bewegten sich die Kurse kaum. Die Anleger warteten auf das Treffen der OPEC+-Staaten. Das Ergebnis war nicht ganz im Sinne der Anleger, denn die Staaten beschlossen, an der täglichen Erhöhung der Förderquote nichts zu ändern. Da keinerlei Kompensation vereinbart wurde und viele Staaten Probleme haben, die Quote zu erfüllen, könnte es zu einem Engpass in der Ölversorgung kommen. Nach wie vor ist die weltpolitische Lage sehr unsicher, was zusätzlich noch die Preise nach oben trieb.
Andere Wirtschaftsdaten gab es gestern nicht. Erst am Abend veröffentlichte das Department of Energy ihre Version der Ölbestandszahlen. Neue Erkenntnisse konnte die Anleger daraus nicht gewinnen. Der Rückgang von Rohöl und Destillate entsprach in etwa den Angaben des American Petroleum Instituts. Auch der Zuwachs an Benzin war wenig spektakulär.
Der Euro legte erneut ein wenig zu und kostet aktuell 1,1302 Dollar.
Der Verbraucher in München zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 92,23 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.