Die meisten Anleger hatten wohl erwartet, dass die OPEC+-Staaten ihre Förderquote nicht anheben würden. Somit änderten sich die Preise gestern nur wenig. Später verzeichnete der Aktienmarkt Verluste und die Ölmärkte schienen sich dem Trend anzuschließen.
Die Lage änderte sich erst durch die Mitteilung, dass selbst der Irak die Förderquote nicht einhalten kann. Das nährte die Befürchtungen, dass es bald zu einem Engpass bei der Ölversorgung kommen könnte. Hinzu kommt eine Kältewelle in den USA, die bereits zu Ausfällen bei der Erdgasförderung geführt hat.
Der Euro konnte stark zulegen und kostet aktuell 1,1460 Dollar.
Der Verbraucher in München zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 93,53 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.