Nun haben sich die 27 EU-Regierungschefs auf ein gemeinsames Ölembargo gegen Russland geeinigt. Zwar wird russisches Öl nicht vollkommen verbannt, vor allem nach Ungarn und Tschechien kann immer noch Öl über die Druschba-Pipeline fließen. Dieses Zugeständnis mussten die Regierungen Ungarn machen, da deren Regierungschef zu starke wirtschaftliche Schäden befürchtet. Obwohl dieser Entschluss erwartet worden waren, reagierten die Märkte mit deutlichen Preisaufschlägen.
Die hohe Nachfrage, vor allem aus China und den USA gab dem Ölpreis zusätzlich Auftrieb, sodass sich die Verbraucher heute auf starke Preissteigerungen einstellen müssen.
Der Euro blieb weitgehend unverändert und kostet aktuell 1,0755 Dollar.
Der Verbraucher in München zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 138,16 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.