Einen wirklichen Grund für den gestrigen Preisanstieg gibt es nicht, denn die meisten Zahlen waren bearish. Wie gemeldet stiegen die Ölbestandszahlen des American Petroleum Instituts am Dienstag an. Gestern kam am Vormittag die Meldung, dass Russland die Öllieferung über den südlichen Arm der Druschba-Pipeline wieder aufgenommen habe. Außerdem sind die russischen Öllieferungen per Schiff im Mittelmeer angestiegen. Gestern Nachmittag veröffentlichte das Department of Energy ihre Version der Ölbestandszahlen. Auch hier gingen die meisten Werte nach oben, allerdings verringerten sich die Bestände an Benzin und die Nachfrage legte zu. Das war wohl ausschlaggebend für den Anstieg.

Der Euro gewann wieder an Wert und kostet aktuell 1,0302 Dollar.

Der Verbraucher in München zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 155,30 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.