Zwar gingen die Rohöl Preise auch gestern deutlich zurück, doch das wirkte sich nicht auf die Heizöl Preise aus, die sich momentan unabhängig von den Rohöl Preisen ändern. Das hängt mit den schwierigen Lieferbedingungen in Deutschland zusammen.

Nach wie vor ist die Lage auf den Energiemärkten bearish, was eine Folge der trüben Konjunkturaussichten ist. Preisdrückend wirkt sich auch die Corona-Lage in China aus. Die Versorgungskrise rückte dadurch in den Hintergrund.

Die gestern veröffentlichten Ölbestandszahlen des American Petroleum Instituts fielen zwar mit Zuwächsen bei Rohöl und Destillaten bearish aus, hatten aber keinen Einfluss auf die Preisentwicklung.

Der Euro konnte zulegen und kostet aktuell einen Dollar.

Der Verbraucher in München zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 171,36 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.