Im Vorfeld des OPEC+-Treffens sind die Preise gestern angestiegen. Zunächst langsam, am Nachmittag dann immer schneller. Zwischenzeitlich war sogar unklar, ob das virtuelle Treffen morgen überhaupt stattfindet. Grundsätzlich wollen die Teilnehmer keine Erhöhung der Förderquote, um die Preise stabil zu halten. Allerdings scherten einige afrikanische Länder aus und forderten für sich eine höhere Quote.

Bullish waren auch einige Konjunkturdaten aus den USA. Die Einzelhandelsumsätze und das Verbrauchervertrauen Conference Board lagen über den Erwartungen.

Uneinheitlich fielen die Ölbestandszahlen des American Petroleum Institute aus. Benzin und Rohöl gingen zurück, Destillate legten zu.

Der Euro konnte erneut an Wert gewinnen und kostet aktuell 1,0984 Dollar.

Der Verbraucher in München zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 109,90 € bei einer Abnahmemenge von 3000 Litern.