Gestern sind die Ölpreise erneut gestiegen und haben sogar den höchsten Stand in diesem Jahr erreicht. Grund dafür sind vor allem die Krisenherde im Nahen Osten und in der Ukraine. Ukrainische Drohnen setzen immer wieder russische Ölfelder in Brand. Im Gazastreifen kann von einem Waffenstillstand keine Rede mehr sein. Die Lage hat sich durch die Ermordung eines Hisbollah-Kommandeurs weiter verschärft.

Der befürchtete Nachfragerückgang ist bisher ausgeblieben und wird wohl auch nicht eintreten. Die Konjunktur in Asien und vor allem in den USA zeigt sich sehr robust. Analysten rechnen sogar mit einem Anstieg der Nachfrage in den nächsten Jahren. Ob und wann die OPEC mit einer Erhöhung ihrer Fördermengen reagieren wird, ist noch offen.

Der Euro konnte sich gut behaupten und kostet aktuell 1,0776 Dollar.

Der Verbraucher in München zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 104,54 € bei einer Abnahmemenge von 3000 Litern.