Nach dem Anstieg der letzten Tage kam es gestern zu Gewinnmitnahmen. Auslöser waren die schwachen Aktienmärkte. Nach wie vor wird der Markt aber von den Marktteilnehmern eher bullish eingeschätzt, da sich an den fundamentalen Fakten wenig geändert hat. Die Lage im Nahen Osten ist weiterhin sehr angespannt. Der Krieg in der Ukraine trägt seinen Teil zur Marktverunsicherung bei, vor allem die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen sorgen für steigende Preise.

Heute werden mit einem Tag Verspätung die Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute veröffentlicht. Außerdem wird heute das Protokoll der letzten Notenbanksitzung veröffentlicht, von dem neue Marktimpulse ausgehen könnten, je nachdem ob eine Zinssenkung bevorsteht oder nicht.

Der Euro konnte zulegen und kostet aktuell 1,0807 Dollar.

Der Verbraucher in München zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 103,35 € bei einer Abnahmemenge von 3000 Litern.