Der Nahostkonflikt wurde durch die gegenseitigen Angriffe des Irans und Israels vorübergehend angeheizt, da sich der Schaden aber in Grenzen hielt, kam es nicht zur befürchteten Eskalation. Die Anleger sind daher auch größtenteils zum Tagesgeschäft übergegangen, das aber nach wie vor bullish ist, sodass der erwartete Rückgang ausblieb.

Die OPEC+-Staaten halten vorerst an ihrer restriktiven Förderpolitik fest, somit ist von dieser Seite keine Entlastung zu erwarten. Auch die Drohnenangriffe auf russische Förderanlagen sorgen dafür, dass von dieser Seite ebenfalls keine Unterstützung kommt. Auch der Streik zwischen dem Iran und der Türkei um die Ceyhan-Kirkuk-Pipeline ist noch nicht beendet.

Auch die weltweite Ölnachfrage steigt und dürfte im nächsten Jahr weiter zunehmen.

Der Euro notiert derzeit bei 1,0670 Dollar.

Der Verbraucher in München zahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 102,16 € bei einer Abnahmemenge von 3000 Litern.